Ich bin stolz auf dich

Dieser Beitrag ist für einen ganz besonderen Menschen. Für jemanden der mich vor gar nicht langer Zeit ermutigen wollte mal wieder etwas in diesen Blog zu schreiben. Dieser Beitrag ist für meine Schwester ❤

Du hast es geschafft! Du bist toll und klug und ich gratuliere dir und bin wahnsinnig stolz auf dich! Du bist einer der stärksten Menschen die ich kenne.

 

svenja-wolf

(Art by Creanima)

365 Kleine Freuden #32 Gewitter

Der Moment in dem es ganz dunkel wird und dann sehr windig. Die ersten Tropfen, leise aber bestimmt. Die Luft ist auf einmal anders, drückender und klarer zugleich, irgendwie unbeschreiblich aufgeladen. Dann ist es da das Gewitter. Mit seinem Leuchten, seiner Kraft, Blitz und Donner und all der Energie.

Ich liebe es und freue mich jedes Mal wie ein kleines Kind an Weihnachten. Ich bin total elektrisiert und aufgedreht. Manchmal spüre ich es schon vorher. Heute habe ich es nicht kommen sehen.

Sollte man mich jemals fragen wofür es sich lohnt zu leben, ein gutes Gewitter würde definitv auf der Liste stehen.

 

365 Kleine Freuden #31 Kornblumen

Eigentlich mag ich Pflanzen die nicht blühen. Kornblumen gehören zu den wenigen Ausnahmen, die liebe ich dafür umso mehr. Zur Zeit blühen sie überall an den Feldrändern und ganz in der Nähe gibt es ein Rapsfeld, welches eher ein Kornblumenfeld ist. Soweit das Auge reicht. Ein blaues Blütenmeer.

365 Kleine Freuden #29 Weißes Papier

Die meisten haben bestimmt schonmal einen neuen Ordner angelegt, ein neues Notizbuch angefangen oder einen Kalender. Ich liebe es das zu tun. Mir vorzunehmen diesmal alles vollständig, sauber und besonders hübsch zu machen. Auch wenn es nicht lange hält, der Anfang ist immer wieder inspirierend und eine kleine Freude wert.

Wem geht es auch so? ❤

Sich selbst genug sein (Teil 2)

Ich muss zugeben, dass ich darin nicht gut bin. Ich arbeite grade sehr hart daran, weil ich keine andere Wahl habe. Ich gebe mir auch wirklich Mühe. Bis jetzt erfolglos. Vielleicht mache ich ja aber auch Fortschritte und merke es nicht, diese Variante würde mir besser gefallen.

Statt mir selbst genug zu sein, kann ich kaum still sitzen. Ich bin ruhelos und jede Minute in der ich mit mir alleine bin erscheint mir eine zu viel, weil ich keine Ahnung habe was ich mit mir anfangen soll. Dann versuche ich Blog zu schreiben und gebe wieder auf. Lesen? Spielen? Zu ruhelos. Der einzige Ort an dem ich komplett zufrieden und gerne alleine mit mir selbst war in den letzten Tagen war am Wasser. An der Ostsee und an einem schönen See. Da ist alles ok.

Wenn ich allerdings unter Leuten bin, was derzeit auch viel zu selten vorkommt, habe ich das Gefühl ich bin ein schwarzes Loch was alle Freude in sich aufsaugt und vernichtet. Dann freue ich mich auf das Alleinsein.

Ich glaube auch nicht, dass die Problematik im Alleinsein liegt. Eher daran, dass ich mich irgendwie nicht in der Lage sehe die Zeit sinnvoll zu nutzen. Mir ist mein Ziel verloren gegangen und mich scheint nichts so sehr zu begeistern um ein neues Ziel zu werden. Ich arbeite daran. Wirklich. Aber es ist anstrengend und das Warten geht mir auf die Nerven.

Noch so ein Punkt. Warten. Das Warten kann ich nicht ändern, aber ich könnte die Wartezeit sinnvoll nutzen. Aber wofür.

Während ich diese Zeilen schreibe muss ich grade selber über mich lachen. Ich weiß nicht ob das alles überdramatisiert klingt? Vielleicht auch etwas unsortiert.

Macht nix. Wird jetzt veröffentlicht. Aus Prinzip. Weil ich wieder ins Schreiben kommen muss.

Ich wünschte nur ich könnte euch etwas positives und motivierendes berichten. Vielleicht schiebe ich noch eine kleine Freude hinterher. Alleine die Tatsache dies hier geschrieben zu haben, hebt meine Laune um Meilen.  😀

 

365 Kleine Freuden #27 Euphorie und Angst

Kennt ihr Tage an denen einfach alles gut zu laufen scheint? Es steht etwas schönes bevor, ein Problem löst sich, das Wetter ist traumhaft, gleich mehrere Sachen sind erfolgreich. Trotzdem ist da eine Angst. Angst vor dem Fall, den man ja eigentlich gewohnt ist. Warum läuft denn auf einmal alles perfekt? Irgendetwas muss da doch noch kommen, das kann doch nicht sein. Heute habe ich beschlossen mich der Euphorie trotzdem hinzugeben und die Angst einfach zu ignorieren. Siehe da: der Tag ist perfekt geblieben. Ich freue mich über einen strahlend goldenen Tag und lobe ihn einfach schonmal ganz dreist vor dem Abend.

 

365 Kleine Freuden #26 Am Ende eines Tages

Manche Tage sind schön, bei anderen Tagen ist es schön wenn sie vorbei sind. Klingt vielleicht komisch, aber wenn ein Tag so richtig scheiße war, dann freue ich mich abends im Bett zu liegen und zu wissen dass er vorbei ist, dass ich mich entspannen darf. Niemand kann mir mehr etwas, es ist vorbei und ich habe meine Ruhe und morgen fang ich einen neuen Tag an.